Wildlife & Waterfalls Overland Safari: Namibia – Botswana – Simbabwe
VORPROGRAMM
31. Oktober – 16. November 2027
Naturbegeisterten Menschen läuft bei den Namen Namibia und Botswana ein leichter Schauer über den Rücken. Unendliche Weiten, grandiose Landschaften und wilde Tiere bieten eine Mischung, die Reiselustige ins Schwärmen versetzen. Namibia ist quasi menschenleer: Mehr als die doppelte Fläche Deutschlands, aber nur gut 2 Mio. Einwohner. Wo kaum Menschen sind, kann sich die Natur ausbreiten. Namibia hat die größte Population von Geparden und Leoparden. Große Herden an Antilopen, Gazellen und Zebras bieten genug Nahrung. Botswana hingegen beherbergt die meisten Elefanten und Flusspferde. Auf 1,5-mal der Fläche Deutschlands befinden sich in Botswana die größten Herden Afrikas.
Erlebe mit uns deutsche Kolonialstädte, den Etosha Nationalpark, die nomadisch lebenden Himba und San (Buschmänner), atemberaubende Nachthimmel, Felszeichnungen, die Etosha Pfanne, das Okavango Delta, die Makgadikgadi Salzpfannen, den Chobe River und als krönenden Abschluß: die Viktoria Fälle!




Namibia und vor allem Botswana sind sehr lohnende Reiseländer für Naturliebhaber. Für unsere private Rundreise haben wir einen Truck mit entsprechenden Aufbauten samt Driverguide für max. 20 Personen gechartert. Genächtigt wird immer in einer festen Unterkunft. Das sind Farmgästehäuser, Hotels, Pensionen, Mittelklasse-Safarilodges teilweise mit Pool und auch einmal eine einfache Buschmannhütte. Sämtliche zusätzliche Aktivitäten, die wir als wichtig erachten, sind im Preis bereits inkludiert – Details siehe weiter unten.
Wir freuen uns schon darauf mit euch auf diese erlebnisreiche Reise gehen zu können!
Unterkünfte können sich ggf. teilweise ändern, abhängig vom Buchungsstand.
Nach Ankunft am Flughafen Windhuk fahren wir zur Unterkunft in der Stadt. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Windhuk, wie viele Städte Namibias, hat Windhuk deutschen Charme aus der Kaiserzeit. Ein Spaziergang in der Innenstadt ist empfehlenswert und du musst auch unbedingt ein „Windhuk Lager“ kosten, das nach deutschem Reinheitsgebot gebraucht wird. Abendessen und Einstimmung findet in einer der urigsten Kneipen Windhuks statt – Überraschung.
Die Fahrt bringt uns ans Seebad Namibias, nach Swakopmund. Die Stadt liegt an der Skelettküste und in den Dünen der Namib. Wir besuchen den deutschen Friedhof und der restliche Tag ist zur freien Verfügung zum Entdecken der Stadt. Zum Baden ist das Meer, dank des Benguelastroms, zu kalt. Swakopmund ist ein betriebsames Städtchen, denn auch die Namibier machen hier Urlaub. Unsere Unterkunft liegt im Zentrum der Altstadt. In Swakopmund wartet deutsche Küche und Bier. zB. ein Windhuk Lager, das nach deutschen Reinheitsgebot gebraucht wird.
Die Fahrt nach Cape Cross dauert nicht lange. Unser Weg führt uns entlang der Skelettküste und wir stoppen bei einer Seelöwenkolonie von gut 80.000 Tieren und am Kreuz, das Diogo Cao 1484 dort errichtet hat, um die portugiesischen Machtansprüche sichtbar zu machen. Unsere Lodge steht direkt am Strand. Hier kann es windig und kalt sein.
Die heutige Fahrt dauert nicht lange. Wir statten den Himba im Kaokoveld einen Besuch ab. Die Himbas sind ein nomadisch lebendes Volk und sehen für unsere Augen geradezu fantastisch aus. Aus dem roten Staub fertigen sie eine Paste, mit der sie Haare und Haut einreiben. Nach dem Einblick in das Leben der Nomaden erreichen wir unsere heutige Lodge. Das Oppi Koppi Camp liegt bereits am Rande des Etosha NP und bietet auch Nacht-Pirschfahrten an.
Diese beiden Tage dienen der Pirschfahrten im Etosha NP. Da wir noch in der Trockenzeit reisen, treffen sich die Tiere an den natürlichen und künstlichen Wasserlöchern. Eine hohe Anzahl verschiedener Tiere kann daher garantiert werden. Namibia hat die größte Anzahl an Leoparden und Geparden. Geparden kann man relativ leicht sehen, hingegen gehört schon ein Quentchen Glück, um einen Leoparden aufzustöbern. Dazu gibt es sämtliche Tiere, die man von einer klassischen Safari her kennt. Zebra, Elefant, Büffel, Nashorn, Gnu, Hyäne, Geier, Giraffe, div. Antilopen und Gazellen, Löwe, Warzenschweine, Marabus, Flamingos, Erdmännchen, etc. Übernachtet wird in der Halali Lodge, die ebenfalls einen Pool besitzt und mitten im Etosha liegt. Am Ende des zweiten Tages nächtigen wir in Tsumeb, in der Kupferquelle Lodge.
Heute schlagen wir uns seitwärts in die „Büsche“ in Richtung Tsumkwe. Wir lernen bei einem Bushwalk das Leben der San (Buschmänner) kennen. Das beinhaltet das Fährtenlesen, die Jagd, das Sammeln von Nahrung, Feuer machen und Zubereitung von Medizin.
Nochmal eine lange Etappe in das Einzugsgebiet des Okavango (Panhandle). Im Delta ist zu dieser Jahreszeit wenig bis kein Wasser, denn der Okavango verdunstet in der Kalahari. Im Norden jedoch führen die Arme ganzjährig Wasser. Mit unserem Truck können wir meist nicht zur Lodge fahren. Die letzten zehn Kilometer müssen wir wahrscheinlich auf ein geländegängiges Fahrzeug umsteigen. Die Nguma Island Lodge liegt direkt am Fluss und wir werden dort zwei Nächte bleiben. Neben der inkludierten Fahrt im Mokoro und einer Sunset Cruise werden wir viel über das Leben im Delta lernen. Weiters bietet die Lodge noch weitere Aktivitäten wie Wanderungen und es gibt exzellente Ecken zum Fischen. Aber auch von den Terrassen der Lodge aus lassen sich Tiere gut beobachten. Auf Wunsch kann auch ein Hubschrauber Rundflug organisiert werden. Dauer 15 – 20 Minuten.
Wir fahren wieder nach Süden in die Safarihauptstadt Botswanas, Maun. Von hier aus starten alle Jeep- und Flugsafaris ins Okavango Delta, ansonsten ist der Ort eher unscheinbar. Sehenswert ist das Nhabe Museum, daß sich mit lokaler Geschichte, Kunst und Kultur beschäftigt. Wir nächtigen im Sedia Riverside Hotel an den Ufern des Thalakamane Flusses, perfekt zum Entspannen. Auf Wunsch kann ebenfalls früh am nächsten Tag (vor dem Frühstück) ein Rundflug mit einem Flächenflugzeug organisiert werden. Dauer ca. 1 Stunde
Diese Etappe führt uns durch die Salzpfannen Botswanas. Im Norden die Nxai Pans, im Süden die Makgadikgadi Pans, nur die Straße führt quer durch diese großen Gebiete, die uns nach Nata bringt. Gegen Mittag treffen wir in der Elephant Sands Lodge ein. Die Lodge beherbergt eine große Zahl an Elefanten, die auch mal an der Rezeption stehen. Aber auch eine 4x4 Fahrt tief hinein in die trostlose Einöde der Salzpfannen ist eine sehr empfehlenswerte Tour.
Von Nata geht es heute nach Norden in die Nähe von Kasane, wo wir die uns am Nachmittag in Form einer Sunset Bootsfahrt am Chobe Fluss Elefanten, Flusspferde und die Vogelwelt ansehen werden. Genächtigt wird in im Thebe River Camp.
Nach dem Frühstück findet nochmal eine Pirschfahrt im Chobe NP statt, bei der sich ein letztes Mal die afrikanische Tierwelt vor unseren Kameras ausbreitet. Der Weg nach Victoria Falls ist kurz und gleich nach dem Grenzübertritt (der ein wenig dauern kann). Am Nachmittag besuchen wir dann die weltberühmte Viktoria Fälle, die gerade mal ca. 20 Gehminuten vom Hotel liegen. Zudem stoppen wir am Activity Center. Spätestens jetzt musst du wissen, welche Aktivität du am nächsten Tag machen möchtest, diese fix buchen und bezahlen.
Wer die Tour Devils Pools machen möchte, muss bei der Einreise nach Simbabwe bereits ein Double-Entry-Visum beantragen. Bei diesem Ausflug fährst du rüber nach Sambia und natürlich wieder zurück nach Simbabwe.
Dieser Tag steht zur freien Verfügung und dient dem Ausklang der Reise. Der Tag kann am Pool verbracht werden. Die Stadt bietet auch Schnitzermärkte, sehr gute Cafes und bietet allerlei Abwechslung. Bungeejumping, Flying Foxes, Hubschrauberrundflüge über die Fälle (teuer), Tauchen mit Krokodilen, Ausflug auf die Sambia Seite der Fälle mit Besuch der Teufelspools direkt über der Fallstufe (teuer) und Rafting auf dem Sambesi, unser favorisierter Tipp. Die Raftingtour führt durch die Sambesischlucht und an die 20 Stromschnellen sind zu bewältigen. Das Beste an Rafting, daß ich je gemacht habe und auf Wunsch organisieren wir eine Raftingtour. Bitte gib bereits bei Buchung bekannt, ob du am Rafting interessiert bist. Victoria Falls ist ein geschäftiger Ort, Rafting ist beliebt und wir haben nur einen Tag dafür Zeit. Wir müssen daher eine Vorabbuchung mit ungefährer Anzahl der Teilnehmer machen. Der Abstieg in die Schlucht erfolgt über steile Treppen, der Ausstieg dauert ca. 45 Minuten und am Ende gibt es Essen vom Grill mit Getränken. Die Tour an sich dauert von ca. 8 Uhr bis 15 Uhr und kostet ca. USD 150,-- (ist jeden Cent wert). Ein einmaliges Erlebnis, das du dir sichern solltest. Begleitende Kanuten fotografieren und filmen die Tour. Das Video ist ein super Souvenir.
Nach dem Frühstück müssen wir leider die Heimreise antreten. Ein bisschen wehmütig, aber mit vielen Fotos auf den Speicherkarten, unvergleichlichen Erlebnissen im Kopf und Afrika im Herzen, verlassen wir den schwarzen Kontinent.



Zusätzliche Aktivitäten:
– Besuch der Himba
– 2 Tage Safari im Etosha NP im Truck
– San Bushwalk
– 2 Tagesfahrt ins Okavango Delta
– Mokoro und Sunset Boat Tour
– Chobe NP Jeeb Safari und Sunset Boat Tour
Preis: voraussichtlich unter € 4.000,-- zzgl. Flug
Preis Einzelzimmer-Zuschlag € 600,--
Preisänderungen und Reisedauer bis zur Buchbarkeit der Flüge vorbehalten. Aufschlag Einzelreisende auf Anfrage, sofern verfügbar, in jedem Fall über 1000 Euro.
Flug Wien – Windhuk, Vic Falls – Wien
– Günstigster Tarif dzt. ab ca. 1.200,-- (Preis tagesaktuell)
– Früh buchen ist immer günstiger als spät!
– Flüge buchbar ca. Dezember 2026
– Abflug VIE SON 31. OKT 22:05 Uhr an WHK 13:20 Uhr +1 Tag
– Rückflug VicFalls DIE 16. NOV 13:00 Uhr an VIE 06:00 Uhr + 1 Tag
– Flugbuchungsgebühr € 60,--
Freigepäck je nach Buchungsklasse ab:
1 Gepäckstück 25 kg frei + Handgepäck 1 Stk a 7 kg
Ausgestellte Flugtickets im günstigsten Tarif sind weder umbuchbar noch stornierbar. Erst mit teureren Tarifen ist das, gegen Gebühr, möglich. Es gelten die AGB der jeweiligen Fluglinien.
Umbuchung bedeutet: Die gleiche Person fliegt zu einem anderen Termin oder einer anderen Destination innerhalb des Streckennetzes der Airline. Zusätzlich zu einer Umbuchungsgebühr, falls der Tarif es erlaubt, fallen Zuschläge auf den aktuell gültigen und verfügbaren Tarif an. Das kann sehr teuer werden. Überlege daher VOR einer Flugbuchung. wann, wie lange, wohin, etc.
Umbuchung bedeutet nicht: eine andere Person fliegt mit dem gleichen Ticket. Flugtickets sind nicht übertragbar. Es muss in JEDEM FALL ein neues Ticket ausgestellt und bezahlt werden.
Zwei Empfehlungen: Schließe eine Stornoversicherung ab und buche keine Flüge über Online Plattformen, auch wenn sie noch so günstig erscheinen.
Auf Wunsch kannst du Stornoversicherung und Flug auch bei uns buchen.
– ab Buchung bis 150 Tage vor Reiseantritt 30 %
– von 150 bis 61 Tage vor Reiseantritt 50 %
– ab 60 Tage vor Reiseantritt & No Show 100 % vom Reisepreis ohne Einzelleistungen
– Storno-Bearbeitungsgebühr: € 50,-- pro Person
– Achtung: Flugstornierung 100 % ab Buchung
MyTravel Complete Smart www.allianz-assistance.at
Eine Stornoversicherung kostet ca. € 380,--. Prämie ist altersabhängig, Preisangabe gilt für eine ca. 50-jährige Person. Infos über Versicherungsleistungen siehe Internetadresse. Änderungen in der Prämie je nach Buchungszeitpunkt möglich. Versicherung wird nach Versand der Polizze abgerechnet.
mind. 12 Personen, max. 20. Reisende! Teilnehmer über 70 Jahre benötigen ein ärztliches Attest, das die Reisetauglichkeit bescheinigt. Mindestalter 15 Jahre. Minderjährige müssen von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden.
Dein Reisepass muss mind. noch 6 Monate nach Ausreisedatum Gültigkeit haben UND mind. 3 freie Seiten aufweisen. Sollte das nicht der Fall sein, bitte umgehend einen neuen Reisepass beantragen und eine Kopie (Scan) an uns senden.
Einreisebestimmungen aktualisiert findet man online unter Reise & Service des Außenministeriums:
https://www.bmeia.gv.at/reise-services/reiseinformation/land/suedafrika Visum bei Einreise kostenfrei
https://www.bmeia.gv.at/reise-services/reiseinformation/land/namibia Visum bei Einreise kostenfrei
https://www.bmeia.gv.at/reise-services/reiseinformation/land/botsuana – Visum bei Einreise kostenfrei
https://www.bmeia.gv.at/reise-services/reiseinformation/land/simbabwe Visum bei Einreise 30 USD in bar
Einreiseformular online für Simbabwe https://www.evisa.gov.zw/
Bestimmungen und Visakosten können sich bis zum Datum der tatsächlichen Einreise ohne Vorankündigung ändern.
Unser Truck ist extra für solche Reisen ausgerüstet und bietet 20 Personen Platz. Die Gästekabine ist mit großen, zu öffnenden Fenstern ausgestattet, damit alle einen guten Ausblick haben. Vorhänge spenden auf Wunsch Schatten. Jeder Sitz hat USB Anschlüsse zum Laden elektronischer Geräte. Im Hinterteil des Trucks befinden sich versperrbare Fächer für das Gepäck (kleines Vorhangschloß selbst mitnehmen). Es können keine Koffer mitgeführt werden, vorteilhafter sind Rucksäcke oder Taschen. Die Maße der Fächer sind 40x40x120.
Gepäck, das nicht in die Fächer passt, wird nicht mitgenommen. Über Kopf befinden sich Ablagen für Handgepäck. Zur weiteren Ausstattung zählen eine vollständige Campingküche und Campingausrüstung (wir haben jedoch feste Unterkünfte). Manche Mahlzeiten werden aus dem Truck heraus zubereitet. Mithilfe bei der Essenszubereitung, Aufstellen und Abbauen von Tischen und Stühlen, Abwasch, etc. wird erwartet. Viele Hände, rasches Ende
Südafrika, Namibia und Botswana sind sichere Reiseländer, ebenso die Region Victoria Falls in Simbabwe. Schmuck und Wertgegenstände unbedingt daheim lassen. Bei täglichen Ortswechseln ist die Gefahr sehr groß, dass etwas liegen bleibt. Aufgrund der großen Distanzen ist eine Wiederbeschaffung sehr kompliziert, teuer bis unmöglich.
Aufgrund der großen Temperaturschwankungsbreite kann es zu Kreislaufbeschwerden kommen. Für diese Reise musst du gesund sein. Trotzdem muss jeder Teilnehmer eine Reisekrankenversicherung mit ev. Rücktransport vorweisen. Die vorgeschlagene Versicherung von Allianz Assistance erfüllt die Auflagen unseres Partners in Südafrika.
Sehr wichtig ist der Schutz gegen Mücken. Moskitos übertagen nicht nur Malaria, sondern auch Dengue und Schlafkrankheit (selten). Dagegen gibt es keine Impfungen, nur gegen Malaria gibt es eine medikamentöse Prophylaxe. Wir empfehlen dazu das Präparat „Malarone“ (ca. € 65,-/Pkg/10Stk) mit einer ärztlichen Abklärung. Da wir in der Trockenzeit reisen, ist das Mücken-problem in Namibia von geringer Bedeutung. In den Fluß- und Sumpflandschaften Südafrikas (iSimangaliso Wetlands) bzw. Botswanas und den subtropischen Gebieten von Kasane und Victoria Falls aber sehr wohl.
Persönlich nehme ich seit Jahren bei meinen Afrikareisen keine Malariamedikamente mehr ein, sondern setze auf anderen Schutz. Langärmelige Kleidung in hellen Farben (khaki, weiß, sand) besonders während der Dämmerung, Socken, und zum Schlafen ein Moskitonetz (gibt es ab € 10,-). Alles imprägniert mit Mückenspray Nobite Textil und für den Körper Nobite Hautspray. Ich verwende kein Parfum und kein Duschgel (besser einfache Seife).
Für die Reise ist eine Versicherungspolizze mitzunehmen, die Unfall- und Krankheitskosten abdeckt. Der Guide vor Ort notiert die Polizzennummer und die Kontaktnummern.
damit ein eventuell romantisch verklärtes Bild a la „Jenseits von Afrika“ mehr auf den Boden der Realität geholt wird und du nicht vor Ort davon überrascht wirst. Wenn du noch nie in Afrika warst, sind diese Zeilen vielleicht ganz hilfreich.
Die bereisten Länder sind im Vergleich zu Europa riesig. Um die angeführten Orte zu besuchen, müssen weite Strecken gefahren werden. Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass das Ziel in max. einer halben Tagesfahrt (6 Stunden) erreicht werden kann und der Nachmittag zur freien Verfügung steht. Im Schnitt dauern die Fahrten 4,5 Stunden. Abfahrt ist immer früh am Morgen. Nimm dir was zu lesen mit.
Afrika wird als erstes mit Sonne und Hitze in Verbindung gebracht. Tagsüber werden manchmal bis 40°C erreicht. Sobald jedoch die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist (nachdem sie uns hoffentlich fantastisches Abendrot beschert hat) kühlt es rasch ab und gegen Morgen kann die Temperatur nahe dem Gefrierpunkt liegen. Die gesamte Bandbreite an Kleidung ist also nötig. Für morgendliche oder nächtliche Pirschfahrten brauchen erfrorene Seelen neben einer warmen Jacke auch Haube und Handschuhe. Afrikanische Unterkünfte zeichnen sich durch eine „luftige Bauweise“ aus, oft ohne Heizung. Wir empfehlen lange Schlafkleidung, einen leichten Hüttenschlafsack und in der Vergangenheit haben auch Wärmflaschen gute Dienste geleistet.
sind für diese Reise unabdingbar und zwar den Einheimischen gegenüber, den Mitreisenden, sowie den Reisebedingungen in Afrika überhaupt. Es kann schon mal passieren, dass der Truck stecken bleibt und wieder flott gemacht werden muss. Der gebotene Service in den Lodges oder Restaurants hat nicht immer die gewohnte Qualität und stimmt nicht mit den geforderten Preisen überein. Victoria Falls ist eine geschäftige und viel besuchte Stadt, die Preise haben durchaus europäisches Niveau. Meist haben alle Unterkünfte auch Bad/WC dabei, manchmal müssen die Nassräume gemeinschaftlich benutzt werden. WLAN gibt es nicht überall oder funktioniert nicht gut. Es gibt immer wieder Probleme mit der Stromversorgung und somit auch mit warmem Wasser. Die Lodges erzeugen ihren Strom oft selbst mittels Solar oder Generatoren. Mit Pech ist es etwas laut in der Nacht oder es gibt kein elektrisches Licht. Nicht alle Straßen sind asphaltiert. Unterwegs rumpelt und staubt es auch. Obendrauf gibt es in Afrika jede Menge Insekten.
In Afrika kann man nicht reisen, ohne auf Armut zu treffen. Es ist manchmal nicht einfach anzusehen, wie Menschen ihr tägliches Brot erlangen. Du brauchst deswegen kein schlechtes Gewissen haben, das Leben ist nicht fair. Aber es erweitert den eigenen Horizont, wenn man so etwas mit eigenen Augen sieht. Es ist auch nicht jeder arm, nur weil die Lebensweise und die Besitzvorstellungen anders sind, wie daheim. Bitte keinen bettelnden Kindern Geld geben. Sie sollen sich nicht daran gewöhnen, Touristen als automatische Geldquelle zu betrachten und nicht mehr in die Schule zu gehen. Südafrika, Namibia und Botswana gehören bei weitem nicht zu den ärmsten Staaten Afrikas und deshalb wird sich das auch in Grenzen halten.
Die Afrikaner selbst quittieren oben genannte Punkte oft mit einer saloppen Aussage: T.I.A. (this is Africa) was so viel heißen soll wie: „da kann man halt nichts machen“. Diese Einstellung solltest du dir für diese Tour zu Eigen machen. Dann wirst du Afrika auch fühlen können und es wird dir unvergesslich sein.
Südafrika, Namibia und Botswana haben eigene Währungen. Simbabwe hat keine eigene Währung mehr, es wird alles in US Dollar bezahlt. Bankomaten gibt es nur in größeren Städten, die auch mit europäischen Karten funktionieren. Mit Bankomat Bargeld beheben ist daher grundsätzlich möglich, es wird aber eine Bearbeitungsgebühr aufgeschlagen. Kreditkarten werden in größeren Städten, Restaurants und Lodges üblicherweise akzeptiert, meist mit 3%igem Aufschlag. In Namibia braucht man Landeswährung.
Südafrika – der Rand ist die Leitwährung der Region und gilt auch für Eswatini und Lesotho
Namibia 200 Euro in Namibdollar tauschen oder ca. 4000 ND vom ATM beheben.
Botswana – keine Pola tauschen, Zahlungen mit Karte, USD, S.A. Rand oder Namib Dollar
Simbabwe – Währung USD, ca. 200 US Dollar mitnehmen, Zahlungen mit Karte möglich.
Bitte viele kleine Euro und Dollarscheine – erleichtern die Zahlungen und kleine Trinkgelder
WICHTIGER HINWEIS:
Wenn du im Supermarkt einkaufst, behalte die Rechnung bei dir, bis du den Supermarkt verlassen hast. Am Ausgang findet oft noch eine Sicherheitskontrolle durch Personal des Supermarktes statt, ob der Einkauf auch dir gehört. Die Rechnung dient dann als Nachweis.
Nach Buchung senden wir dir eine Packliste mit Kleidung und Ausrüstungs-empfehlungen zu, die dir bei der Reisevorbereitung helfen soll, nicht s zu vergessen.