South African Explorer 2027

Vorprogramm:
Südafrika – Eswatini – Lesotho

14. – 30. November 2027

Diese Overland-Tour ist neu im Programm und wir freuen uns, die Schönheiten Südafrikas in einer einzigartigen Rundreise ab/bis Johannesburg anbieten zu können.

Südafrika ist ein sehr lohnendes Reiseziel. Es vereint die ganze Welt in einem Land. Weite Savanne, unzählige Nationalparks für Big Five Sichtungen, Gebirge, Halbwüsten, Farm- und Weinland sowie eine Küstenlinie, die von zwei Ozeanen umspült wird.

Wir starten mit einer Panoramaroute in der Region Blyde River Canyon und dem Kruger Nationalpark, baden und tauchen im Indischen Ozean, sehen Flusspferde und Nashörner in den iSimangaliso Wetlands sowie im Hluhluwe Imfolozi Natur Reserve, wandern in den Drakensbergen und schließen die Reise mit einem Besuch des Townships Soweto ab. Als besondere Highlights der Reise gelten sicher der Abstecher durch das Königreich Eswatini und einer abenteuerlichen Jeeptour in das Bergkönigreich von Lesotho.

Für unsere private Rundreise haben wir einen Truck mit entsprechenden Aufbauten samt Driverguide für max. 20 Personen gechartert. Genächtigt wird immer in einer festen Unterkunft. Das sind Farmgästehäuser, Hotels, Pensionen, Mittelklasse-Safarilodges teilweise mit Pool und/oder Golfplatz und auch einmal eine einfache Buschmannhütte. Sämtliche zusätzliche Aktivitäten, die wir als wichtig erachten, sind im Preis bereits inkludiert – Details siehe weiter unten.

Wir freuen uns schon darauf mit euch auf diese erlebnisreiche Reise gehen zu können.

Kurzprogramm:

  • 1. TagAnreise

    Nach Ankunft am Flughafen Johannesburg ist es nur ein kurzes Stück zu unserem Hotel. Abendessen und Einstimmung findet in Rosy O’Gradys Pub im Garten den Hotels statt.

  • 2. TagPanoramaroute Drakensberge

    Der Tag wird früh beginnen und die Fahrt bringt uns in die Provinz Mpumalanga. Die Panoramaroute: Blyde River Canyon bildet den nördlichen Ausläufer der Drakensberge und ist eine der schönsten Gegenden Südafrikas. Es ist der der größte grüne Canyon der Welt. Fotostopps bei den Bourkes Luck Potholes, God’s Window, den Three Rondavels und diversen Wasserfällen sind geplant. Am späten Nachmittag treffen wir in Pilgrim’s Rest, einer alten Goldgräbersiedlung, ein.

  • 3. TagKruger National Park

    Es geht weiter in den Kruger National Park, wo nach Ankunft der erste Game Drive dieser Reise auf uns wartet. Der Kruger NP ist einer der ältesten, bekanntesten und wildreichsten Gegenden Südafrikas. Alle Arten der sogenannten „Big Five“ leben hier. Dazu gibt es sämtliche Tiere, die man von einer klassischen Safari her kennt. Zebra, Gnu, Hyäne, Geier, Giraffe, div. Antilopen und Gazellen, Geparde, Warzenschweine, Marabus, Erdmännchen, etc. Am Abend besteht (optional) die Möglichkeit, an einen Night Game Drive teilzunehmen, den die Lodge anbietet.

  • 4. TagTal der Himmel: Eswatini

    Auf dem Weg nach Eswatini befinden wir uns noch eine Weile im Kruger NP, überqueren dann die Grenze und durchfahren ein weites Grasland, durchsetzt mit Granitbergen, einzelnen Wasserfällen und weiteren Wildsichtungen im „Tal der Himmel“. Eswatini ist nicht groß und das ist der schönste Teil des Landes.

  • 5. TagSodwana Bay

    Eine längere Teilstrecke steht uns heute bevor, denn wir brechen auf nach Sodwana Bay am Indischen Ozean in der Provinz Kwa Zulu Natal. Unsere Lodge liegt am Indischen Ozean. Sodwana Bay hat endlose Sandstrände, die als Eiablageplätze von Karett- und Lederschildkröten dienen.

  • 6. TagIndischer Ozean

    Dieser Tag steht zur freien Verfügung: Strandspaziergänge, Baden im Indischen Ozean, Wandern, Vogelbeobachtungen, Bootstour Walbeobachtung, Hochseefischen.

    Tauchinfo: Die Lodge beherbergt auch eine Tauchschule und bietet jeden Tag einen Doppeltanktauchgang zu den vorgelagerten Riffen vormittags an. Tauchen in Südafrika ist „anders“ und die Ausfahrten können ruppig sein.
    Vormerkung: Bitte unbedingt vormerken, wer an diesen Tag Tauchgänge machen möchte. Sonst kann es sein, dass vor Ort keine ausreichenden Kapazitäten vorhanden sind. Die Tauchbasis wird vorab schonmal über den unverbindlichen Anmeldestand informiert. Empfehlung: Maske und Tauchcomputer mitnehmen, restliche Ausrüstung vor Ort leihen.
    (Die Aktivitäten an diesem Tag sind nicht im Reisepreis inkludiert.)

  • 7. TagiSimangaliso Wetlands

    Das heutige Teilstück ist eher kurz. Die Ortschaft St. Lucia liegt inmitten mehrerer größerer Ökosysteme wie die iSimangaliso Wetlands. Hier leben vor allem Arten, die viel Wasser brauchen wie Flußpferde, Krokodile, Elefanten und jede Menge Wasservögel. Bequem vom beschatteten Boot aus, können wir die Tiere beobachten, fotografieren und filmen. Die Bootstour findet am Nachmittag statt und dauert etwa 2 Stunden.

  • 8. TagGame Drive

    Ganztages Game Drive in offenen Allradfahrzeugen in den Hluhluwe-Imfolozi Park. Mit fast 100 000 ha finden alle Big Five Platz in diesem Naturreservat. Ganz besonders bekannt für die erfolgreiche Aufzucht und Auswilderung von Nashörnern, die aufgrund von Wilderei schon sehr selten geworden sind. Optional ist der Besuch eines „traditionellen“ Zuludorfes.

  • 9. TagUnderberg: Drakensberge

    Die längste Fahrt unserer Reise geht heute nach Underberg. Die werden wir allerdings in der Altstadt von Pietermaritzburg (Hauptstadt der Provinz Kwa Zulu Natal) unterbrechen und uns etwas die Beine vertreten. Dann geht es weiter nach Underberg zu unserem Resort für die nächsten zwei Nächte, das inmitten der grandiosen Szenerie der Drakensberge liegt.

  • 10. TagLesotho

    Lesotho – ein kleines Königreich im Himmel. Mit 4x4 Fahrzeugen erklimmen wir die unbefestigte Sani Pass Straße, der einzige Zugang ins Land von dieser Seite. Eng winden sich die Serpentinen in die Höhe und bieten uns spektakuläre Ausblicke, bevor wir auf fast 3000 m unser Ziel erreichen. Auf Südafrikas höchstem Pass liegt ein Pub, an dem wir nicht vorbeifahren werden. Nach einer Stärkung sehen wir uns das Hinterland an, besuchen ein Basotho Dorf, werden Wild sehen.
    Wie lange der Tag dauert, lässt sich nicht ganz festmachen 😉

  • 11. TagCentral Drakensberg Region

    Die nächste Etappe führt uns in die Central Drakensberg Region. Auf Wunsch können wir an den Howick Fälle einen Fotostop einlegen oder auch das Nelson Mandela Capture Site Memorial besuchen. Der Nachmittag ist zur freien Verfügung im Resort, das auch einen Golfparcours besitzt.

  • 12. TagWandern, Reiten, Quad ...

    Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Die Drakensberge sind ein beliebtes Wandergebiet. Es besteht die Möglichkeit zu Reitausflügen, Quadtouren und auch Golfen.
    Die Aktivitäten an diesem Tag sind nicht im Reisepreis inkludiert.

  • 13. Tagzurück anch Johannesburg

    Unser Reisetag bringt uns dem Ende der Tour näher – es geht zurück nach Johannesburg.

  • 14. TagSoweto Township

    Soweto – Dieser Tagesausflug bringt uns die jüngere Geschichte Südafrikas näher. Soweto ist ein ehemaliges Township aus der Zeit des Apartheidregimes. Wir erleben quasi hautnah, wie sich das ehemalig Slumgebiet, das 1976 der Ausgangsort einer Revolte war, die zum Symbol der Anti-Apartheid-Bewegung wurde. Durchaus ein etwa schwer verdauliches Thema, das aber unmittelbar zur Geschichte Südafrikas dazugehört. Dieser Ausflug soll auch einen Kontrast zum klassischen Safari- und Naturprogramm bieten.

  • 15. TagRückreise

    Nach dem Frühstück müssen wir leider die Heimreise antreten. Ein bisschen wehmütig, aber mit vielen Fotos auf den Speicherkarten, unvergleichlichen Erlebnissen im Kopf und Afrika im Herzen, verlassen wir den schwarzen Kontinent.

Landausflüge unterliegen den aktuell geltenden Bestimmungen der Nationalparkverwaltung!!!

Reiseleitung: Für jene, die mich nicht kennen. Mein Name ist Andreas Rathmaier und ich habe in den letzten Jahren mehrere Safaris in den Ländern Südafrika, Namibia, Botswana, Simbabwe, Sambia, Malawi, Tansania und Kenya geführt. Da die lokalen Guides Englisch sprechen, werde ich mich um die Übersetzungen und um einen, hoffentlich reibungslosen, Ablauf kümmern.
Andreas Rathmaier
Reiseleiter, Weltenbummler, Tauchlehrer uvm.

Leistungen

  • – Flughafentransfers in Johannesburg
  • – Rundreise mit Nächtigungen und Mahlzeiten lt. Programm
  • – Reiseleitung, Driverguide
  • – Treibstoff, Straßensteuern und Permits
  • – Eintritte in alle Nationalparks lt Programm
  • – African Massage


Zusätzliche Aktivitäten:
– Kruger NP Game Drive im Truck
– Bootstour iSimangaliso Wetlands
– Game Drive Hluhluwe-Imfolozi 4x4 Jeeptour
– Lesotho 4x4 Jeeptour
– Ganztagestour Soweto Johannesburg

Preis

Preis: voraussichtlich unter € 4.000,-- zzgl. Flug
Preis Einzelzimmer-Zuschlag € 600,--

Preisänderungen und Reisedauer bis zur Buchbarkeit der Flüge vorbehalten. Aufschlag Einzelreisende auf Anfrage, sofern verfügbar, in jedem Fall über 1000 Euro.

Zusätzliche Einzelleistungen:

Flug

Flug Wien – Johannesburg – Wien

– Günstigster Tarif dzt. ab ca. 1.100,-- (Preis tagesaktuell)
– Früh buchen ist immer günstiger als spät!
– Flüge buchbar ca. Jänner 2027
– Abflug VIE SON 14. NOV 22:05 Uhr an JNB 13:20 Uhr +1 Tag
– Rückflug JNB MON 29. NOV 13:00 Uhr an VIE 06:00 Uhr + 1 Tag
– Flugbuchungsgebühr € 60,--

Freigepäck je nach Buchungsklasse ab:
1 Gepäckstück 25 kg frei + Handgepäck 1 Stk a 7 kg

Ausgestellte Flugtickets im günstigsten Tarif sind weder umbuchbar noch stornierbar. Erst mit teureren Tarifen ist das, gegen Gebühr, möglich. Es gelten die AGB der jeweiligen Fluglinien.

Umbuchung bedeutet: Die gleiche Person fliegt zu einem anderen Termin oder einer anderen Destination innerhalb des Streckennetzes der Airline. Zusätzlich zu einer Umbuchungsgebühr, falls der Tarif es erlaubt, fallen Zuschläge auf den aktuell gültigen und verfügbaren Tarif an. Das kann sehr teuer werden. Überlege daher VOR einer Flugbuchung. wann, wie lange, wohin, etc.

Umbuchung bedeutet nicht: eine andere Person fliegt mit dem gleichen Ticket. Flugtickets sind nicht übertragbar. Es muss in JEDEM FALL ein neues Ticket ausgestellt und bezahlt werden.

Zwei Empfehlungen: Schließe eine Stornoversicherung ab und buche keine Flüge über Online Plattformen, auch wenn sie noch so günstig erscheinen.

Auf Wunsch kannst du Stornoversicherung und Flug auch bei uns buchen.

Stornoinformationen und -bedingungen

– ab Buchung bis 150 Tage vor Reiseantritt 30 %
– von 150 bis 61 Tage vor Reiseantritt 50 %
– ab 60 Tage vor Reiseantritt & No Show 100 % vom Reisepreis ohne Einzelleistungen
– Storno-Bearbeitungsgebühr: € 50,-- pro Person
– Achtung: Flugstornierung 100 % ab Buchung

Stornoversicherung

MyTravel Complete Smart www.allianz-assistance.at

Eine Stornoversicherung kostet ca. € 380,--. Prämie ist altersabhängig, Preisangabe gilt für eine ca. 50-jährige Person. Infos über Versicherungsleistungen siehe Internetadresse. Änderungen in der Prämie je nach Buchungszeitpunkt möglich. Versicherung wird nach Versand der Polizze abgerechnet.

Teilnehmerzahl und Voraussetzung

mind. 12 Personen, max. 20. Reisende! Teilnehmer über 70 Jahre benötigen ein ärztliches Attest, das die Reisetauglichkeit bescheinigt. Mindestalter 15 Jahre. Minderjährige müssen von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden.

Einreisebestimmungen

Dein Reisepass muss mind. noch 6 Monate nach Ausreisedatum Gültigkeit haben UND mind. 3 freie Seiten aufweisen. Sollte das nicht der Fall sein, bitte umgehend einen neuen Reisepass beantragen und eine Kopie (Scan) an uns senden.
Einreisebestimmungen aktualisiert findet man online unter Reise & Service des Außenministeriums:
https://www.bmeia.gv.at/reise-services/reiseinformation/land/suedafrika Visum bei Einreise kostenfrei
https://www.bmeia.gv.at/reise-services/reiseinformation/land/namibia Visum bei Einreise kostenfrei
https://www.bmeia.gv.at/reise-services/reiseinformation/land/botsuana – Visum bei Einreise kostenfrei
https://www.bmeia.gv.at/reise-services/reiseinformation/land/simbabwe Visum bei Einreise 30 USD in bar
Einreiseformular online für Simbabwe https://www.evisa.gov.zw/

Bestimmungen und Visakosten können sich bis zum Datum der tatsächlichen Einreise ohne Vorankündigung ändern.

Zusätzliche Reiseinformationen:

Truck

Unser Truck ist extra für solche Reisen ausgerüstet und bietet 20 Personen Platz. Die Gästekabine ist mit großen, zu öffnenden Fenstern ausgestattet, damit alle einen guten Ausblick haben. Vorhänge spenden auf Wunsch Schatten. Jeder Sitz hat USB Anschlüsse zum Laden elektronischer Geräte. Im Hinterteil des Trucks befinden sich versperrbare Fächer für das Gepäck (kleines Vorhangschloß selbst mitnehmen). Es können keine Koffer mitgeführt werden, vorteilhafter sind Rucksäcke oder Taschen. Die Maße der Fächer sind 40x40x120.
Gepäck, das nicht in die Fächer passt, wird nicht mitgenommen. Über Kopf befinden sich Ablagen für Handgepäck. Zur weiteren Ausstattung zählen eine vollständige Campingküche und Campingausrüstung (wir haben jedoch feste Unterkünfte). Manche Mahlzeiten werden aus dem Truck heraus zubereitet. Mithilfe bei der Essenszubereitung, Aufstellen und Abbauen von Tischen und Stühlen, Abwasch, etc. wird erwartet. Viele Hände, rasches Ende

Sicherheit & Gesundheit

Südafrika, Namibia und Botswana sind sichere Reiseländer, ebenso die Region Victoria Falls in Simbabwe. Schmuck und Wertgegenstände unbedingt daheim lassen. Bei täglichen Ortswechseln ist die Gefahr sehr groß, dass etwas liegen bleibt. Aufgrund der großen Distanzen ist eine Wiederbeschaffung sehr kompliziert, teuer bis unmöglich.

Aufgrund der großen Temperaturschwankungsbreite kann es zu Kreislaufbeschwerden kommen. Für diese Reise musst du gesund sein. Trotzdem muss jeder Teilnehmer eine Reisekrankenversicherung mit ev. Rücktransport vorweisen. Die vorgeschlagene Versicherung von Allianz Assistance erfüllt die Auflagen unseres Partners in Südafrika.

Sehr wichtig ist der Schutz gegen Mücken. Moskitos übertagen nicht nur Malaria, sondern auch Dengue und Schlafkrankheit (selten). Dagegen gibt es keine Impfungen, nur gegen Malaria gibt es eine medikamentöse Prophylaxe. Wir empfehlen dazu das Präparat „Malarone“ (ca. € 65,-/Pkg/10Stk) mit einer ärztlichen Abklärung. Da wir in der Trockenzeit reisen, ist das Mücken-problem in Namibia von geringer Bedeutung. In den Fluß- und Sumpflandschaften Südafrikas (iSimangaliso Wetlands) bzw. Botswanas und den subtropischen Gebieten von Kasane und Victoria Falls aber sehr wohl.

Persönlich nehme ich seit Jahren bei meinen Afrikareisen keine Malariamedikamente mehr ein, sondern setze auf anderen Schutz. Langärmelige Kleidung in hellen Farben (khaki, weiß, sand) besonders während der Dämmerung, Socken, und zum Schlafen ein Moskitonetz (gibt es ab € 10,-). Alles imprägniert mit Mückenspray Nobite Textil und für den Körper Nobite Hautspray. Ich verwende kein Parfum und kein Duschgel (besser einfache Seife).

Für die Reise ist eine Versicherungspolizze mitzunehmen, die Unfall- und Krankheitskosten abdeckt. Der Guide vor Ort notiert die Polizzennummer und die Kontaktnummern.

Drakensberge

Ein paar ehrliche Worte …

damit ein eventuell romantisch verklärtes Bild a la „Jenseits von Afrika“ mehr auf den Boden der Realität geholt wird und du nicht vor Ort davon überrascht wirst. Wenn du noch nie in Afrika warst, sind diese Zeilen vielleicht ganz hilfreich.

Distanzen:

Die bereisten Länder sind im Vergleich zu Europa riesig. Um die angeführten Orte zu besuchen, müssen weite Strecken gefahren werden. Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass das Ziel in max. einer halben Tagesfahrt (6 Stunden) erreicht werden kann und der Nachmittag zur freien Verfügung steht. Im Schnitt dauern die Fahrten 4,5 Stunden. Abfahrt ist immer früh am Morgen. Nimm dir was zu lesen mit.

Temperaturen:

Afrika wird als erstes mit Sonne und Hitze in Verbindung gebracht. Tagsüber werden manchmal bis 40°C erreicht. Sobald jedoch die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist (nachdem sie uns hoffentlich fantastisches Abendrot beschert hat) kühlt es rasch ab und gegen Morgen kann die Temperatur nahe dem Gefrierpunkt liegen. Die gesamte Bandbreite an Kleidung ist also nötig. Für morgendliche oder nächtliche Pirschfahrten brauchen erfrorene Seelen neben einer warmen Jacke auch Haube und Handschuhe. Afrikanische Unterkünfte zeichnen sich durch eine „luftige Bauweise“ aus, oft ohne Heizung. Wir empfehlen lange Schlafkleidung, einen leichten Hüttenschlafsack und in der Vergangenheit haben auch Wärmflaschen gute Dienste geleistet.

Geduld, Toleranz & Flexibilität

sind für diese Reise unabdingbar und zwar den Einheimischen gegenüber, den Mitreisenden, sowie den Reisebedingungen in Afrika überhaupt. Es kann schon mal passieren, dass der Truck stecken bleibt und wieder flott gemacht werden muss. Der gebotene Service in den Lodges oder Restaurants hat nicht immer die gewohnte Qualität und stimmt nicht mit den geforderten Preisen überein. Victoria Falls ist eine geschäftige und viel besuchte Stadt, die Preise haben durchaus europäisches Niveau. Meist haben alle Unterkünfte auch Bad/WC dabei, manchmal müssen die Nassräume gemeinschaftlich benutzt werden. WLAN gibt es nicht überall oder funktioniert nicht gut. Es gibt immer wieder Probleme mit der Stromversorgung und somit auch mit warmem Wasser. Die Lodges erzeugen ihren Strom oft selbst mittels Solar oder Generatoren. Mit Pech ist es etwas laut in der Nacht oder es gibt kein elektrisches Licht. Nicht alle Straßen sind asphaltiert. Unterwegs rumpelt und staubt es auch. Obendrauf gibt es in Afrika jede Menge Insekten.

Armut:

In Afrika kann man nicht reisen, ohne auf Armut zu treffen. Es ist manchmal nicht einfach anzusehen, wie Menschen ihr tägliches Brot erlangen. Du brauchst deswegen kein schlechtes Gewissen haben, das Leben ist nicht fair. Aber es erweitert den eigenen Horizont, wenn man so etwas mit eigenen Augen sieht. Es ist auch nicht jeder arm, nur weil die Lebensweise und die Besitzvorstellungen anders sind, wie daheim. Bitte keinen bettelnden Kindern Geld geben. Sie sollen sich nicht daran gewöhnen, Touristen als automatische Geldquelle zu betrachten und nicht mehr in die Schule zu gehen. Südafrika, Namibia und Botswana gehören bei weitem nicht zu den ärmsten Staaten Afrikas und deshalb wird sich das auch in Grenzen halten.

Die Afrikaner selbst quittieren oben genannte Punkte oft mit einer saloppen Aussage: T.I.A. (this is Africa) was so viel heißen soll wie: „da kann man halt nichts machen“. Diese Einstellung solltest du dir für diese Tour zu Eigen machen. Dann wirst du Afrika auch fühlen können und es wird dir unvergesslich sein.

Lesotho
Drakensberge

Geld

Südafrika, Namibia und Botswana haben eigene Währungen. Simbabwe hat keine eigene Währung mehr, es wird alles in US Dollar bezahlt. Bankomaten gibt es nur in größeren Städten, die auch mit europäischen Karten funktionieren. Mit Bankomat Bargeld beheben ist daher grundsätzlich möglich, es wird aber eine Bearbeitungsgebühr aufgeschlagen. Kreditkarten werden in größeren Städten, Restaurants und Lodges üblicherweise akzeptiert, meist mit 3%igem Aufschlag. In Namibia braucht man Landeswährung.
Südafrika – der Rand ist die Leitwährung der Region und gilt auch für Eswatini und Lesotho
Namibia 200 Euro in Namibdollar tauschen oder ca. 4000 ND vom ATM beheben.
Botswana – keine Pola tauschen, Zahlungen mit Karte, USD, S.A. Rand oder Namib Dollar
Simbabwe – Währung USD, ca. 200 US Dollar mitnehmen, Zahlungen mit Karte möglich.
Bitte viele kleine Euro und Dollarscheine – erleichtern die Zahlungen und kleine Trinkgelder
WICHTIGER HINWEIS:
Wenn du im Supermarkt einkaufst, behalte die Rechnung bei dir, bis du den Supermarkt verlassen hast. Am Ausgang findet oft noch eine Sicherheitskontrolle durch Personal des Supermarktes statt, ob der Einkauf auch dir gehört. Die Rechnung dient dann als Nachweis.

Packliste

Nach Buchung senden wir dir eine Packliste mit Kleidung und Ausrüstungs-empfehlungen zu, die dir bei der Reisevorbereitung helfen soll, nicht s zu vergessen.